Ich war letztens mal wieder bei einem Nutzer mit diversen Problemen am Rechner. Dabei ist mir aufgefallen, dass auf dem Computer wohl die meisten Betriebssystemupdates fehlten. Das Problem war aber die fehlende schnelle Anbindung des Rechners an das Internet. Über eine Modemleitung mit maximal 56 kBit würde der PC wohl heute noch am runterladen sein.
Aber es gibt da eine meiner Meinung nach gute Quelle im Internet auf der man sich alle Sicherheitspatches für Windows 2000 und XP mit einem Schlag herunterladen kann. Ich denke da an die Seite des Teams von winboard.org. Mit einer schnellen Internetverbindung ist das dortige CD-Image recht zügig heruntergeladen. Dieses Image kann mann dann auf CD brennen und bei Rechnern ohne oder mit lansamer Internetverbindung einspielen. Enthalten sind Updates für Windows 98, 2000 und XP in der 32 Bit Version. Zu beachten ist natürlich auch die Unterstützung der Betriebssysteme durch die Herstellerfirma. So werden, nach meinem Wissen, keine Patches mehr für das 98′er System der Öffentlichkeit angeboten.
Auf der angegebenen Seite findet man auch ein DVD Image zum Herunterladen. Darin sind neben den Patches auch die jeweils aktuellen Servicepacks in englischer und deutscher Version zu finden. Man sollte jedoch an die zu übertragende Datenmenge denken. Sowas lohnt sich wohl nur für Nutzer einer echten Flatrate (kommt bei mir also nicht in Frage).
Neulich fragte mich mal ein PC-Nutzer nach verfügbarer Software für seinen Rechner. Da kam von mir natürlich die Frage, was er denn so an seinem Rechner machen wolle. Die Antwort: “Ich habe noch keine Ahnung”. Was soll man da machen?
Meine Empfehlung ist in einem solchen Fall die Opensource-CD. Diese beinhaltet für viele Fälle eine passende Software. Das fängt vom Office (OpenOffice 1.1.4) an und geht über verschiedene Einsatzzwecke bis zur Standardausstattung wie zum Beispiel einem Packprogramm. Eine Liste der auf CD verfügbaren Programme ist auf der Projektwebsite zu finden.
Auf der Website der Opensource-CD befindet sich diese zum Download. Empfohlen ist dafür natürlich ein DSL-Zugang, die ISO-Datei ist derzeit ca. 570 MB groß.
Man sollte auch mal abschalten können am PC.
Sonst…
BIOS Update für PC (i386)
Das ist schon ärgerlich. Da besorgt man sich ein älteres Mainboard und möchte daran neuere Hardware anschließen. In diesem Fall betrifft das eine moderne Festplatte mit Standard IDE Interface. Und dann passiert dies: Die Festplatte wird vom System nicht erkannt. Also werden erst mal alle Einstellungen der Festplatte probiert. Fehlanzeige! In einem solchen Fall lohnt sich eventuell das Update des BIOS auf dem Motherboard. Aber auch hier gelten die Wege nach Rom, viele Wege führen dorthin. Ich bevorzuge, wenn möglich, das Update des BIOS von der DOS-Ebene aus. Hier nun einige Hinweise zum Durchführen eines BIOS Update (bitte unbedingt die Angaben des Herstellers beachten). Ich übernehme keine Haftung für eventuelle Schäden an der Hard- und Software. (weiterlesen…)
Die eigene Note
Wer kennt das nicht. Bei einem Bekannten wird der Rechner neu eingerichtet und man möchte doch irgendwo seine Initialen hinterlassen. Das ist unter XP recht schnell gemacht.
Es wird dazu nur eine kleine Textdatei und eventuell ein Bild benötigt. Die Textdatei muß dabei den Namen oeminfo.ini und das Bild den Namen oemlogo.bmp haben. Diese beiden Dateien werden im Systemordner unter dem Unterordner system32 erstellt (in den meisten Fällen c:\windows\system32 oder c:\winnt\system32). Die Datei oeminfo.ini enthält die gewünschten Informationen im Klartext. Hier mal ein Beispiel (später zu sehen im Screenshot):
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Auch wenn Windows XP das Windowsbetriebssystem ist, das IMHO am stabilsten läuft - es ist kommt doch ab und zu zu Abstürzen bzw. anderen Aussetzern.
Da ist dann guter Rat teuer.
Muss aber auch nicht sein. Mit estwas Geduld kommt man oft der Fehlerursache auf die Spur und kann so sein System selbst reparieren, ohne dass der Fachmann zu Rate gezogen werden muss.
(BTW: Im Raum Strausberg bin ich auch gern mal bereit, Vor-Ort-Support zu leisten. Aber dazu demnächst mehr hier in der Computerhilfe…)
Ärgerlich sind für den Nutzer die sog. Bluescreens. Windows versagt einfach seinen Dienst und zeigt nur noch einen blauen Bildschirm mit unverständlichen Fehlermeldungen an.
Für den Fachmann ist dieser Bluescreen eher von Vorteil, da hier meistens recht genau auf einen Fehler hingewiesen wird.
Mein Tip:
Die ersten Zeilen dieser STOP-Meldung aufschreiben(Ja ich weiß, sind viele Zahlen) und dann in der Microsoft Knowledgebase danach suchen. Oft wird man da fündig und kann die Ursache für den Fehler lokalisieren.
Wenn dagegen der PC einfach nur einfriert, dann wird es schon schwieriger mit der Fehlersuche.
Hier muss man dann Schritt für Schritt an die Problemlösung gehen:
- gibt es in der Ereignisanzeige Anzeichen für diesen Fehler (Start/Systemsteuerung/Verwaltung/Ereignisanzeige) ?
Wenn hier vermehr Fehlermeldungen auftauchen, dann sollte man diese auch Ernst nehmen und versuchen abzustellen.
- Wurde vor dem Fehler Soft- oder Hardware installiert?
Dann ist es meisten recht einfach mit der Problemlösung. Fehlerhafte Software deinstallieren. Bei der Hardware sind es meistens Treiberprobleme, die dem Rechner zu schaffen machen.
Erster Anlaufpunkt sollte daher immer die Webseite des Herstellers sein, um dort nach aktuellen Treibern zu suchen.
Aber auch bei anderen Hard- und Softwareproblemen ist meistens die Seite der entsprechenden Hersteller eine gute Anlaufstelle. Bei guten Herstellern sollte sich eine FAQ oder ähnliches finden, in der bekannte Probleme und deren Lösung aufgelistet werden.